Mit dem neuen Zufahrtsmanagement der Allianz Arena laufen Stadionbesucher, VIP-Gäste, Lieferanten und Mitarbeiter erstmals über eine einzige Infrastruktur. 32 Schrankensysteme der Reihe ASD-P, Bediensäulen der Reihe ASD und die zentrale Steuerung HACKER GateCockpit bilden dabei eine Einheit, die sich je nach Veranstaltungstyp unterschiedlich verhält: An Spieltagen bleiben die öffentlichen Parkhäuser über die Kennzeichenerkennung durchgängig freigegeben, an Nicht-Spieltagen greifen QR-Code und Sprechanlage, für Sonderveranstaltungen lassen sich eigene Regeln hinterlegen.
Entscheidend war der Durchsatz. Der Halt am Terminal entfällt vollständig, das Kennzeichen wird im Anfahren erfasst und gegen das Buchungsportal geprüft. In Verbindung mit Öffnungszeiten ab 0,9 Sekunden bleibt der Verkehrsfluss auch bei ausverkauftem Stadion erhalten, statt sich bis auf die Zufahrtsstraßen zurückzustauen.
Dass das Projekt in zwei Bauabschnitten und bei laufendem Spielbetrieb umgesetzt wurde, zeigt die zweite Anforderung an solche Anlagen: Sie müssen sich in Bestand einfügen. Die vorhandene Leerrohranordnung passte nicht zur Neuplanung, gelöst wurde das über dezente Modernisierungssockel statt über Tiefbau. Gestalterisch fügen sich die Anlagen durch strichmattierten Edelstahl und die Sonderbeschichtung in Weißaluminium in das Erscheinungsbild der Arena ein.
Von der Beratung über die Produktion in Stuttgart und die Software-Integration bis zur Installation und laufenden Wartung kam alles aus einer Hand. Genau diese Bandbreite ist es, die Projekte dieser Größenordnung planbar macht.