Schrankensystem mit Kennzeichenerkennung

Kennzeichenerkennung für bis
zu 10.000 Fahrzeuge

Im Zuge des Neubaus eines zentralen Welcome-Center der Allianz Arena in München hat die Hacker AG das gesamte Zufahrts­management neu aufgestellt. 32 maß­geschneiderte Schranken­systeme der Reihe ASD-P mit Kennzeichen­erkennung steuern nun vollautomatisch die Ein- und Ausfahrt von bis zu 10.000 Fahrzeugen – für Stadion­besucher, VIP-Gäste, Lieferanten und Mitarbeiter über ein einziges System.

32 installierte Schrankensysteme
Öffnungszeit ab 0,9 Sekunden
Bis zu 10.000 Fahrzeuge pro Veranstaltung
Vier Nutzergruppen über ein System gesteuert

11 Parkschranken ASD-P steuern die Zufahrten im internen Bereich

21 Parkschranken ASD-P steuern die öffentlichen Parkhauseinfahrten.

Parkhaus P2 mit Zufahrt vor der Allianz Arena München.

Bediensäule ASD VAN mit LED-Leiste, QR-Code-Leser und Sprechanlage.

Zufahrtsmanagement
von HACKER

Unsere Lösungen in der Allianz Arena

Informationen zum Projekt

Kunde Allianz Arena München
Branche Sportstättenbetrieb/Veranstaltungsmanagement
Aufgabenstellung Neues Zufahrtsmanagement im Zuge des Neubaus des Welcome-Centers
Installierte Anlagen 32 Schrankensysteme (21 an öffentlichen Parkhauseinfahrten, 11 für VIPs, Lieferanten und Mitarbeiter)
Kapazität Ein- und Ausfahrt von bis zu 10.000 Fahrzeugen pro Veranstaltung
Produkte Parkschranken der Reihe ASD-P 250, ASD-P 300, ASD-P 400 und ASD-P 500, Bediensäulen der Reihe ASD
Technik & Software Kennzeichenerkennung per Kamera; Schnittstellen-Software zum Ticket-Buchungsportal; zentrale Steuerung mit HACKER GateCockpit; QR-Codes für Lieferanten
Design & Oberfläche Strichmattierter Edelstahl; UV-beständige Pulverbeschichtung in Weißaluminium
Leistungsumfang Beratung, Produktion, Software-Integration, Installation, laufende Wartung
Projektzeitraum Bauabschnitt 1: März – August 2025
Bauabschnitt 2: Dezember 2025 – Januar 2026 (Fertigstellung)
Elf Parkschranken ASD-P regeln die Zufahrten im internen Bereich der Allianz Arena

Neues Zufahrtskonzept mit Kennzeichen­erkennung und ASD-P Schranken

Ziel war ein Zufahrtsmanagement, das unterschiedliche Nutzergruppen (Stadionbesucher, VIPs, Lieferanten, Mitarbeiter) über ein einziges System differenziert steuert und durch schnelle Kennzeichenerkennung und schnellen Daten­austausch Rückstaus reduziert. Zudem sollte der Bezahlvorgang in den Ablauf integriert werden.
Insgesamt 32 Schrankensysteme der Modellreihe ASD-P wurden installiert: 21 davon an den regulären Parkhauseingängen für Stadionbesucher, 11 weitere im internen Bereich für VIP-Zufahrten sowie für Lieferanten und Mitarbeiter­parkplätze.  Die Schranken öffnen und schließen je nach Baumlänge ab 0,9 Sekunden und sorgen so bei Bedarf für eine schnelle, zuverlässige Fahrzeug­vereinzelung.

Parkschranken ASD-P 400 an der Ein- und Ausfahrt des VIP-Parkhauses P0

Hochwertiges Edelstahl-Design für repräsentative Optik

Bereits in der Standardversion steht die eigens von der Hacker AG entwickelte ASD-P Reihe für ein repräsentatives Erscheinungsbild. Sockel und Korpus sind aus robustem, strichmattiertem Edelstahl gefertigt, eine UV-beständige Pulverbeschichtung schützt zudem Front- und Rückschale. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit des einfachen individuellen Brandings wie Kunden-Sonderfarben, Vorbereitungen für kundenseitige Einbauten etc.

Für die Allianz Arena wurden die ASD-P Produkte individuell angepasst: Der regulär weiße Schrankenbaum sowie die regulär anthrazitfarbene Schalung des Korpus wurden im edlen Farbton Weißaluminium beschichtet – ein Detail, das das stimmige Gesamtbild komplettiert. 

Intelligentes Zufahrtsmanagement für Fußballfans, VIP und Lieferanten

Das Kernprinzip des Systems: Der Ticketinhaber hat die Möglichkeit, über die Allianz Arena App eine Parkberechtigung für das jeweilige Spiel zu buchen. Hierzu muss er sein Kennzeichen in der App registrieren. An der Einfahrt wird das Kennzeichen per Kamera erfasst und automatisch mit dem Buchungsportal abgeglichen. Alle Schranken der öffentlichen Parkhäuser sind für die Fußballspiele bei der Zufahrt wie auch bei der Abfahrt geöffnet. 

Wenn die Schranken an Nicht-Spieltagen geschlossen sind, ist für Mitarbeiter, Lieferanten und sonstige Besucher ein separater Zugang per QR-Code und über Sprechanlagen an den Bediensäulen integriert. Für Sonderveranstaltungen lässt sich die Ein- und Ausfahrt sowie die Schrankenöffnung den jeweiligen Anforderungen entsprechend steuern.

Kamera zur Kennzeichenerkennung an der VIP-Zufahrt mit Parkschranke ASD-P 300

Modulare Integration von Bedienelementen

Um die verschiedenen Zugangsszenarien der Allianz Arena abzudecken, ermöglichen unsere ASD-P Schrankensysteme und Bediensäulen die modulare Integration vielfältigster Bedienkomponenten – von Kameras und Gegensprechanlagen über Pincode-Tastaturen oder RFID- sowie QR-Code-Leser bis hin zur Kombination mehrerer Medien für hochsichere Zwei-Faktor-Authentifizierungen.

Bediensäule ASD PKW/LKW-S mit LED-Leiste, QR-Code-Leser und Sprechanlage

Freie Fahrt ohne Anhalten – Zufahrtsregelung per Kennzeichen

Ticketinhaber buchen über die Allianz Arena App eine Parkberechtigung und registrieren ihr Kennzeichen. Die Kamera erfasst es bei der Einfahrt und gleicht es automatisch ab, die Schranken bleiben offen.

Komfortabel und sicher - Zufahrtsregelung mit QR-Code-System

An Nicht-Spieltagen erhalten Mitarbeiter, Lieferanten und Besucher per QR-Code oder Sprechanlage an der Bedien­säule Zugang. Für Sonderveranstaltungen lässt sich die Zufahrt flexibel steuern.

Fazit

Ein System für vier Nutzergruppen und 10.000 Fahrzeuge

Mit dem neuen Zufahrts­management der Allianz Arena laufen Stadion­besucher, VIP-Gäste, Lieferanten und Mitarbeiter erstmals über eine einzige Infrastruktur. 32 Schranken­systeme der Reihe ASD-P, Bediensäulen der Reihe ASD und die zentrale Steuerung HACKER GateCockpit bilden dabei eine Einheit, die sich je nach Veranstaltungs­typ unterschiedlich verhält: An Spieltagen bleiben die öffentlichen Parkhäuser über die Kennzeichen­erkennung durchgängig freigegeben, an Nicht-Spieltagen greifen QR-Code und Sprechanlage, für Sonder­veranstaltungen lassen sich eigene Regeln hinterlegen.

Entscheidend war der Durchsatz. Der Halt am Terminal entfällt vollständig, das Kenn­zeichen wird im Anfahren erfasst und gegen das Buchungs­portal geprüft. In Verbindung mit Öffnungs­zeiten ab 0,9 Sekunden bleibt der Verkehrs­fluss auch bei ausverkauftem Stadion erhalten, statt sich bis auf die Zufahrts­straßen zurückzustauen.

Dass das Projekt in zwei Bauab­schnitten und bei laufendem Spielbetrieb umgesetzt wurde, zeigt die zweite Anforderung an solche Anlagen: Sie müssen sich in Bestand einfügen. Die vorhandene Leerrohr­anordnung passte nicht zur Neuplanung, gelöst wurde das über dezente Modernisierungs­sockel statt über Tiefbau. Gestalterisch fügen sich die Anlagen durch strich­mattierten Edelstahl und die Sonder­beschichtung in Weiß­aluminium in das Erscheinungs­bild der Arena ein.

Von der Beratung über die Produktion in Stuttgart und die Software-Integration bis zur Installation und laufenden Wartung kam alles aus einer Hand. Genau diese Band­breite ist es, die Projekte dieser Größen­ordnung planbar macht.

Vorstand der Geschäftsführung: Alexander Hacker

"Mit dem Schrankensystem der ASD-P Reihe bieten wir ein System, das leistungs­starke Technik, hoch­wertige Optik und flexible Anforder­ungen an Kunden­optik vereint“, so Alexander Hacker, Vorstand der Geschäfts­leitung der Hacker AG in Stuttgart.

Fragen Sie Ihr Zufahrtsmanagement jetzt
unverbindlich bei HACKER an.

Häufige Fragen zu Zufahrtsmanagementsystemen

Lässt sich Kennzeichenerkennung in bestehende Parkhäuser und Parkplätze integrieren?

Ja. Die Kameras zur Kennzeichenerkennung werden an den Zu- und gegebenenfalls Ausfahrten installiert. Über Netzwerkverbindungen und Schnittstellensoftware werden diese an unterschiedlichste Buchungs- und Verwaltungssysteme angedockt.
Bauliche Gegebenheiten lassen sich dabei meist ohne Tiefbau lösen.

Welche Zugangsmedien können mit ASD-Bediensäulen kombiniert werden?

Die Bediensäulen der Reihe ASD sind modular aufgebaut. Über das Flanschrahmensystem lassen sich die gängigen Sprechanlagensysteme wie Behnke, Schneider Intercom, 2N, Siedle usw. ohne großen Anpassungsaufwand integrieren.
Kombiniert werden die Sprechsysteme mit einer großen Palette von Bediengeräten wie QR-Code-Leser, RFID-Leser, Pincode-Tastaturen oder LED-Statusanzeigen.
Mehrere Medien lassen sich in einer Säule verbinden, etwa für eine Zwei-Faktor-Authentifizierung in Hochsicherheitsbereichen. An der Allianz Arena arbeitet die Bediensäule ASD-VAN mit LED-Leiste, QR-Code-Leser und Sprechanlage, damit Lieferanten und Mitarbeiter auch an Nicht-Spieltagen Zufahrt erhalten.

Wie schnell öffnet eine Parkschranke der Reihe ASD-P?

Je nach Baumlänge öffnet und schließt die ASD-P ab 0,9 Sekunden. Kurze Bäume an Parkhauseinfahrten erreichen die schnellsten Zeiten und gewährleisten eine zuverlässige Fahrzeugvereinzelung.
In Kombination mit Kennzeichenerkennung entfällt der Halt am Terminal, sodass Fahrzeuge nahezu ohne Anhalten einfahren. Das ist bei Großveranstaltungen der entscheidende Faktor gegen Rückstau: An der Allianz Arena werden pro Veranstaltung bis zu 10.000 Fahrzeuge abgewickelt.

Können Schranken farblich an ein Corporate Design angepasst werden?

Ja. Der Schrankenkorpus der ASD-P bestehen serienmäßig aus strichmattiertem Edelstahl, Front- und Rückschale sind zusätzlich UV-beständig pulverbeschichtet. Darüber hinaus sind Sonderfarben, Kundenbranding und Vorbereitungen für kundenseitige Einbauten möglich. Für die Allianz Arena wurden der sonst weiße Schrankenbaum und die serienmäßig anthrazitfarbenen Gehäuseschalen im dezenten Farbton "weißaluminium" ausgeführt, passend zum Erscheinungsbild des Stadions.

Lassen sich mehrere Schranken zentral steuern?

Ja, über die Steuerungssoftware HACKER GateCockpit. Damit werden alle Anlagen eines Areals an einer Stelle überwacht und gesteuert, inklusive unterschiedlicher Szenarien für verschiedene Betriebszustände. An der Allianz Arena laufen 32 Schrankensysteme über eine zentrale Steuerung: An Spieltagen bleiben die öffentlichen Parkhausschranken geöffnet, an Nicht-Spieltagen greifen Zugang per QR-Code und Sprechanlage, für Sonderveranstaltungen lassen sich eigene Regeln hinterlegen.

Können unterschiedliche Nutzergruppen verschiedene Berechtigungen erhalten?

Ja, das ist einer der Hauptvorteile einer zentral gesteuerten Anlage. Berechtigungen lassen sich nach Gruppe, Zufahrt, Uhrzeit und Veranstaltungstyp differenzieren. An der Allianz Arena werden Stadionbesucher, VIP-Gäste, Lieferanten und Mitarbeiter über ein einziges System gesteuert, mit unterschiedlichen Zugangswegen je Gruppe. Für Sonderveranstaltungen lassen sich abweichende Regeln hinterlegen, ohne dass die Anlage umkonfiguriert werden muss.

Welche Wartung braucht ein Schrankensystem im Dauerbetrieb?

Neben der jährlich vorgeschriebenen UVV-Prüfung empfehlen wir für Anlagen mit hoher Taktzahl regelmäßige Wartungszyklen mit Sichtprüfung, Kontrolle der Sicherheitseinrichtungen, Prüfung von Antrieb und Federausgleich sowie einem Funktionstest der Zugangsmedien. Das Intervall richtet sich nach der Anzahl der Schaltspiele und der Umgebung. Über unsere Servicestandorte in Stuttgart, München und Ulm bieten wir Wartungsverträge mit festen Intervallen und definierten Reaktionszeiten an.

Was kostet ein Zufahrtsmanagement mit Kennzeichenerkennung?

Der Preis hängt vor allem an vier Faktoren: der Anzahl der Fahrspuren, der benötigten Baumlänge, der Ausstattung der Bediensäulen und der Frage, ob ein Bestandssystem angebunden oder neu aufgebaut wird. Auch der bauliche Aufwand spielt eine Rolle, etwa ob Leerrohre vorhanden sind oder Tiefbau nötig wird. Eine einzelne Zufahrt mit Kennzeichenerkennung liegt deshalb in einer völlig anderen Größenordnung als eine Anlage mit mehreren Spuren und Softwareanbindung. Für eine erste Einordnung Ihrer Schranke nutzen Sie unseren Schrankenkonfigurator, für eine belastbare Kalkulation sprechen Sie uns direkt an.